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Besser als ISDN und Geld dabei sparen – Breitbandanschlüsse ermöglichen zeitgleich das Surfen im www und das Telefonieren über das Internet: VoIP !
Ein entsprechendes Endgerät, entweder der Rechner oder der Adapter des VoIP-Telefons, digitalisiert die Sprache und schickt sie in kleinen Paketen über das Internet an den Empfänger. Damit dieser die Pakete hören kann, passiert dann ein entgegen gesetzter Vorgang: Die Pakete werden wieder in Klang umgesetzt und über einen Lautsprecher ausgegeben. Das geht immer hin und her, derart können die Teilnehmer miteinander sprechen.

Die Voraussetzungen:

Internetverbindung: Für eine vernünftige Übertragungsqualität ist ein Breitbandanschluss erforderlich, wie zum Beispiel ein DSL-Internetzugang.

Internettarif: Sinvoll ist der Bezug einer DSL-Flatrate, da VoIP-Telefonate hohe Datenvolumen verursachen. Ein Gespräch produziert pro Minute ungefähr 1,5 Megabyte an Daten.Die Experten raten zu einer Kapazität der Datenleitung von 80 bis 100 Kilobit pro Sekunde, um ein VoIP-Gespräch in vernünftiger Qualität führen zu können.

Hardware: Für das Softwarebasierte telefonieren benötigt man neben einem DSL-Router auch einen PC sowie ein Headset mit Mikrofon oder ein USB-Telefon. Die zumeist kostenlose Software muss auf dem Rechner installiert sein. Bei dieser Variante kann aber nur bei eingeschaltetem Computer telefoniert werden- und auch nur dann kann man selbst angerufen werden.

Wer ohne PC über das Internet telefonieren möchte, benötigt dafür einen an das DSL-Modem anzuschließenden Adapter oder einen VoIP-Router, die jeweils den Anschluss eines herkömmlichen Festnetztelefons erlauben. Spezielle IP-Telefone können auch direkt an die Internetleitung oder an den DSL-Router angeschlossen werden.